Komponist:innen


Sarah Nemts­ov

Konzerte:

19. Nov Gegenlicht

20. Nov Gegenlicht

Sarah Nemts­ov (geb. Reuter) wurde 1980 in Olden­burg gebo­ren und begann mit acht Jahren zu kom­po­nie­ren. Von 1998 bis 2000 war sie Jung­stu­den­tin für Kom­po­si­ti­on an der Hoch­schu­le für Musik und Thea­ter Han­no­ver bei Nigel Osbor­ne, setzte ihr Stu­di­um ab 2000 bei Johan­nes Schöll­horn fort und wurde nach ihrem Diplom 2005 Meis­ter­schü­le­rin bei Walter Zim­mer­mann an der Uni­ver­si­tät der Künste Berlin. Seit dem Win­ter­se­mes­ter 2022 ist sie Pro­fes­so­rin für Kom­po­si­ti­on an der Uni­ver­si­tät Mozar­te­um Salz­burg und Mit­glied der Aka­de­mie der Künste Berlin. Ihr Werk­ver­zeich­nis umfasst über 150 Kom­po­si­tio­nen, in denen sie unter­schied­lichs­te musi­ka­li­sche Ein­flüs­se mit außer­mu­si­ka­li­schen, oft poli­ti­schen und lite­ra­ri­schen Bezü­gen ver­bin­det – etwa zu Texten von Walter Ben­ja­min, Paul Celan oder Vir­gi­nia Woolf. Sie erhielt zahl­rei­che Preise und Sti­pen­di­en, u. a. den Busoni-Kom­po­si­ti­ons­preis der Aka­de­mie der Künste Berlin (2013) und den Hei­del­ber­ger Künst­le­rin­nen­preis (2025). Ihre Werke wurden bei inter­na­tio­nal renom­mier­ten Fes­ti­vals wie den Donau­eschin­ger Musik­ta­gen, der Mün­che­ner Bien­na­le und Wien Modern auf­ge­führt und von Ensem­bles wie dem Ensem­ble Musik­fa­brik, Klang­fo­rum Wien und den Neuen Vocal­so­lis­ten Stutt­gart sowie Dirigent:innen wie Joana Mall­witz und Peter Rundel inter­pre­tiert. Zu ihren Büh­nen­wer­ken zählen die Opern „Sacri­fice« (Urauf­füh­rung 2017, Thea­ter Halle) und „Ophe­lia« (2023, Saar­län­di­sches Staats­thea­ter); ihre neu­es­te Oper „WE« wird im Mai 2026 an der Oper Dort­mund uraufgeführt.