Komponist:innen


Maxi­mi­li­an Marcoll

Konzerte:

18. Sep Lichtbild

Maxi­mi­li­an Mar­coll (geb. 1981 in Lübeck) ist Kom­po­nist und Per­for­mer. Sein künst­le­ri­sches Schaf­fen umfasst instru­men­ta­le, elek­tro­ni­sche und medi­en­ba­sier­te Formen; er stu­dier­te Schlag­werk sowie instru­men­ta­le und elek­tro­ni­sche Kom­po­si­ti­on in Lübeck und Essen. Seit 2021 ist er Pro­fes­sor für Elek­tro­akus­ti­sche Kom­po­si­ti­on und Klang­kunst an der Hoch­schu­le für Musik Franz Liszt sowie der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar. In seiner Musik rich­tet er den Blick häufig auf das gesell­schaft­li­che und poli­ti­sche Poten­zi­al von Klang sowie auf medi­en­re­fle­xi­ve Stra­te­gien in der Kom­po­si­ti­on. Zu seinen zen­tra­len Pro­jek­ten zählen die „Ampro­pri­fi­ca­ti­ons«, eine Reihe, in der bestehen­de Werke ande­rer Komponist:innen mit Ver­stär­kungs­schich­ten über­la­gert werden, sowie „NUT | LAC«, eine Serie kör­per­lich inten­si­ver Stücke aus lang­sam ver­scho­be­nen Pulsen. Seine Werke wurden u. a. vom Ensem­ble Mosaik, den Neuen Vocal­so­lis­ten und dem HR-Sym­pho­nie­or­ches­ter auf­ge­führt sowie an der Phil­har­mo­nie Luxem­burg, der Aka­de­mie der Künste Berlin und auf Fes­ti­vals wie dem CTM Fes­ti­val prä­sen­tiert. Er lebt in Berlin und Weimar.